Hypnose griech. Schlaf

 

Geschichte der Hypnose: 

 

Leider ist der Ursprung der Hypnose nicht mehr zu erkennen, aber man kann davon ausgehen, dass bereits die Sumerer, die alten Ägypter und Schamanen diese Hypnosetechniken anwandten. Damals kannte man bereits die drei Stufen der Hypnose: Leichte-, Mittlere- und Tiefe-Hypnose.

 

Vor den modernen medizinischen Schmerz- und Narkosemitteln wurden diese Praktiken unter anderem bei Erkrankungen, somatischen Störungen, Schmerzbewältigung angewandt. Der renommierte Wissenschaftler Anton Messmer hat durch seine Experimentemit dem Magnetismus die Hypnose in den wissenschaftlichen Interessenbereich gerufen. Seine Forschungsergebnisse haben für die weitere Entwicklung der Hypnoseforschung einen Stein ins Rollen gebracht.  

 

Im Zustand der Hypnose verändern sich die Gehirnfrequenzen in den Alphabereich d.h. Alphawellen treten im entspannten Wachzustand sowie kurz vor dem Erwachen oder Schlafengehen. In der Hypnose wird dieser Alphazustand künstlich hervorgerufen. Durch diesen Zustand wird der gesamte Körper in einen Entspannungszustand versetzt. Die Atmung wird ruhiger, der Herzschlag langsamer, der Blutdruck sinkt. Da sich der Stoffwechsel herabsetzt, wird das Immunsystem gestärkt.

 

Das Unterbewusstsein ist ein Sammelbecken aller Informationen, Eindrücke, Erlebnissen, Situationen, traumatischen Ereignissen u.v.m. Noch dazu ist es verantwortlich für die Steuerung vereinzelter Bewegungen der Motorik. Nicht alle diese Informationen gelangen in unser Bewusstsein, da wir sonst restlos überfordert wären mit unserem Denken. Im Unterbewusstsein liegen jedoch oft die Ursachen von Krankheiten, oder Verhaltensmustern begraben, worauf man jedoch nicht im Normalzustand greifen kann. Durch die Hypnose hat man jedoch Zugang zu diesem Informationsbecken und kann die Ursachen für Erkrankungen, Ängste, Verhaltensmuster, Traumata und anderer Störungen lösen.  

 

Die besten Ergebnisse erziehlt man, wenn der Patient auch selbst bereit ist sich zu erkennen und sich selbst so annimmt wie er ist und nicht vor Veränderungen bei sich selbst zurückschreckt. Das Vertrauen zwischen Patient und Hypnotiseur ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Als zweite Vorraussetzung ist der Glaube, nicht der religiöse Glaube, sondern der Glaube an sich selbst und der Wille. Jeder Gedanke hat seine spezielle Wirkung. Wenn ein Patient krank ist, sollte er seine Krankheit nicht leugnen oder sich selbst einreden, dass er nicht mehr gesund wird, im Gegenteil die Vorstellung, die Visualisierung, dass man gesund wird und der Körper Selbstheilungskräfte entwickelt.  

 

Wie Goethe bereits zitierte: Mens sana in corpore sano - In einem gesunden Körpersteckt ein gesunder Geist.

 

Anwendungsbereicheder Hypnose:  

 

- Medizinische Hypnose

- bei Ängsten und Phobien

- Behandlung von traumatischen Ereignissen

- Stressbewältigung

- Entspannungshypnose

- Blockadenlösung

- Rückführungshypnose

- Gewichtsreduzierung

- Raucherentwöhnung

- Schmerzhypnose

- Stärkung der körperlichen/geistigen und seelischen Stabilität

- Kinderhypnose

- Schnell-/Blitzhypnose

- Individuelle Hypnose

- Lampenfieber

- Selbstbewusstseinsstärkung

- Phantasiereisen

- Superlearning  

- Farbhypnose

 

Fälle in denen Hypnose nicht angewendet werden darf:

 

- Geistige Behinderungen

-Schwere Herz- und Kreislauferkrankungen

-Psychosen oder andere psychische Erkrankungen

-Persönlichkeitsstörungen

-Schizophrenie, endogene Psychose

-Epilepsie

-Thrombose

-Patienten

-Personen mit Herzschrittmacher

-Schwerwiegende Erkrankungen des zentralen Nervensystems

-Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung des gesetzlichen Vertreters

-bei Schwangeren